Badesachen richtig waschen: Tipps und Tricks für saubere Badekleidung

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Im Sommer ist die Badesaison in vollem Gange und wir genießen das schöne Wetter in Freibädern, an Badeseen oder am Meer. Damit der Lieblingsbikini, die bequeme Badehose und andere Badesachen lange schön und intakt bleiben, kommt es jedoch auf die richtige Wäsche an. Hierzu findet man in unserem Ratgeber jede Menge Tipps.

Badekleidung richtig waschen: Unsere Tipps

Wichtig ist das korrekte Waschen von Badebekleidung nicht nur nach deren Benutzung, sondern bereits vor dem ersten Tragen. Schließlich können aus dem Herstellungsverfahren Rückstände wie Schimmelbekämpfungsmittel, Bleichmittel und weitere Chemikalien im Material vorhanden sein. Daher sollte nach dem Kauf von Bademode unbedingt ein normaler Waschgang mit geeignetem Waschmittel erfolgen, wie man in diesem Artikel von Perwoll nachlesen kann. Beim Waschen von Bademode empfiehlt sich der Schonwaschgang und eine Waschtemperatur von 30 Grad. Wer ein Wäschenetz zur Hand hat, der kann seine Bademode darin noch schonender waschen.

Außerdem ist es zum Erhalt der Elastizität und Formbeständigkeit sinnvoll, auf den Schleudergang und die Verwendung von Weichspüler zu verzichten. Mit einem milden Waschmittel werden Rückstände von Sonnenmilch, Pflegeprodukten für die Haut, Chlor oder Salzwasser zuverlässig aus der Badekleidung entfernt. Liegen zwischen dem Tragen und der Wäsche der Badekleidung mehrere Tage, sollten die Kleidungsstücke direkt nach dem Gebrauch unter Leitungswasser ausgespült werden. Dabei spült man bereits einen Großteil des Chlors oder Salzwassers aus den Fasern und trägt so zu einer längeren Nutzungsdauer bei.

Nach dem Waschen wird Badekleidung bestenfalls in einem Handtuch vorsichtig ausgedrückt, so dass Restwasser entweicht. Danach legt man Bikini, Badeanzug oder Badeshorts auf den Wäscheständer und platziert diesen an einem luftigen und schattigen Ort. Das Aufhängen von Bademode ist zu vermeiden, da hierunter die Elastizität der Fasern leiden würde. Auch der direkte Kontakt mit Sonnenlicht ist nicht ratsam, denn dieser könnte zu einem Ausbleichen der Farben führen. Erst wenn die Badesachen vollständig getrocknet sind, können sie für den nächsten Strandtag oder Freibadbesuch in die Badetasche geräumt werden.

Weitere Tipps für besondere Badetextilien

In diesem Sommer haben Häkelbikinis ein Revival erlebt. Sie benötigen beim Waschen eine besondere Pflege, da das Material anfällig für Verformung und Beschädigung ist. Ein Häkelbikini wird bestenfalls im Schonwaschgang mit geeignetem Waschmittel und nur sehr wenig Weichspüler gewaschen. Ein Schleudern oder Auswringen von Oberteil und Höschen sind unbedingt zu vermeiden und zum Trocknen wird der Bikini bestenfalls auf einen Wäscheständer oder ein Handtuch in den Schatten gelegt. Sollte man Bademode mit einem Neoprenanteil tragen, dann darf diese nicht in die Waschmaschine.

Neopren muss per Hand und mit kaltem Wasser gewaschen werden, um die Funktionalität nicht zu beeinträchtigen. Bei grober Verschmutzung kann Neopren-Bademode vor der Handwäsche für etwa eine halbe Stunde in kaltem Wasser mit geeignetem Waschmittel eingeweicht werden. In jedem Fall gilt: Bei Unsicherheit zur korrekten Wäsche von Bademode immer die Pflegehinweise im eingenähten Etikett beachten.