La Maddalena – Traumhafte Inselgruppen vor der Küste Sardiniens

Wer einen Urlaub in Italien plant, der sollte sich auf die kleine Insel La Maddalena absetzen. Die vor Sardiniens Nordostküste liegende Insel La Maddalena, ist ein wahrer Traum für jeden Urlauber. Sie bietet nicht nur eine wunderbare Aussicht auf das Meer, sondern verfügt über wahre Naturschätze.

Die Inselgruppe, auch bekannt als Archipel, besteht aus insgesamt 62 weiteren Inseln. La Maddalena ist mit ihrer Größe von 49,37 km², eine der größten Inseln der Gruppe. Die traumhafte Insel, die zur Region Sassari gehört, wird von 11.248 Einwohner bewohnt.

Die Geschichte von La Maddalena

Die Namen Bucina, Ilva und Fussa wurden den Inselgruppen von den Römern im 12. Jahrhundert gegeben. Nachdem sich das weströmische Reich auseinander gerissen hat, blieben die Inseln unbewohnt. Erst im 12. Jahrhundert haben sich die Benediktiner dort angesiedelt. Später im Mittelalter wurde der Archipel als Bicinara bekannt, bis der Name auf Santa Maria Magdalena im 16. Jahrhundert geändert wurde. Als die Benediktinerklöster im Jahr 1584 von den Osmanen verwüstet wurden, waren die Inseln einige Zeit vereinsamt.

Erst 100 Jahre später haben sich die Schäfer von Korsika auf La Maddalena niedergelassen. Auf der Insel La Maddalena haben sich viele Fischer vom Festland niedergelassen. Die Inselgruppe wurde 1767 unter Anordnung von Karl Emmanuel III. von Savoyen vom Militär besetzt. Es wurde ein Marinestützpunkt angelegt, wo auch die ersten Festungen wie Guardia Vecchia gefolgt von San Vittorio, erbaut wurden. Heute ist der Hauptort der Befestigungsarbeiten die kleine Insel La Maddalena.

Im Jahr 1793 versuchte der französische Kaiser Napoléon Bonaparte, die Inselgruppen zu erobern. Das Archipel wurde von britischen Flottenverbände in den nächsten Jahren genutzt. 1852 erfolgte dann eine Renovierung der Anlage, die von der Regierung festgesetzt wurden. Einige Anlagen wurden später als Strafgefängnisse benutzt. Im Jahr 1881 verschlechterte sich die Lage zwischen Frankreich und Italien, weil Frankreich ein Land besetzt hatte, welches zu den Einflussgebieten Italiens gehörte.

Die Wirtschaft

La Maddalena steht immer noch unter starken sozialen und wirtschaftlichen Problemen, was den Abzug des britischen Militärs zur Folge hat. Im Gegensatz zu der kleinen Insel La Maddalena, sind die Nachbarinseln in einer besseren wirtschaftlichen Lage. Die kleine Trauminsel ist vom Militär noch immer sehr stark abhängig. Die Insel kann mit einem Boot, der von Palau auf Sardinien ausgeht, erreicht werden. Wenn die Hauptsaison einschlägt, finden täglich 80 Autofähren am Tag statt.

Sehenswürdigkeiten in La Maddalena

Maddalena ist eine winzige Stadt, die über sehr enge und schattige Gassen verfügt. Die kleine Stadt prallt mit seinem reizenden mediterranen Klima und ladet zum Shopping quer durch das Städtchen Maddalena ein. Außerdem verfügt die kleine Stadt über viele Restaurants und Bars. Vor allem wird die winzige Stadt von der Kirche Santa Maria Maddalena ausgezeichnet. Darüber hinaus bietet der Platz Giuseppe Garibaldi in der Altstadt einen traumhaften Anblick.

Besonders wird die Insel durch ihre atemberaubende Natur ausgezeichnet. Sie bietet einen wunderschönen Anblick auf viele Buchten, kleinen Bergen und Hügeln. Im Übrigen bietet die wunderschöne Insel La Maddalena ein kristallklares Wasser, was die Lust zum Baden steigert. La Maddalena wird besonders durch ihre traumhaften Strände ausgezeichnet, die strahlend weiß und sauber sind. Das komplette Archipel steht seit dem Jahr 1994 unter Schutz zum Nationalpark La Maddalena.

Welche Sprache wird gesprochen?

Auf der Insel La Maddalena wird ein Dialekt gesprochen, der als Isulanu bekannt ist. Dieser stammt aus den Regionen Korsika und Sardinien. Beide Regionen hatten einen großen Einfluss auf den heutigen Dialekt. Fazit ist, dass die bezaubernde kleine Inselgruppe La Maddalena ein Ort ist, wo sich jede Seele entspannen kann. Wer beschließt der Maddalena einen Besuch abzustatten, der begibt sich auf einer kleinen Insel, die viel Historisches zu bieten hat.