Thailand – Sehenswürdigkeiten, Hot-Spots und beliebte Reiseziele

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Faszinierend kommt Thailand mit dem starken Kontrast zwischen Traumstränden im Süden und den gebirgigen Norden an den Ausläufern des Himalaya Gebirges. Dazwischen liegt die Heimat der Thais in einfachen Bergdörfern, kleinen abgeschiedenen Dörfern zwischen Reisfeldern und natürlich in der aufregenden Hauptstadt Bangkok.

Thailands Sehenswürdigkeiten: Ching Mai

Am Fuße des Berges Doi Pui liegt diese einmalige, charmante Stadt Chiang Mai sehr idyllisch und windgeschützt am Fluss Ping. Nicht nur für ausgedehnte Trekkingtouren in den Norden ist Chiang Mai der ideale Ausgangspunkt. Auch eine Wanderung auf dem Rücken von Elefanten durch die unberührte Natur der einzigartigen Schönheit der umgebenden Landschaft sollte man nicht versäumen. Auf einem Spaziergang durch die Gassen der Altstadt begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt interessante, alte Bauwerke.

Unbestreitbarer Höhepunkt des Besuches von Chiang Mai ist aber der fesselnde Einblick in die thailändische Kultur und Religion, vermittelt durch mehr als 200 Tempelbauten. Hoch über Chiang Mai auf ca. 1000 Meter Höhe auf dem Suthep-Berg thront der Wat Phra Doi Suthep. Imposant, aber auch sehr anstrengend ist die Treppe, die mit 300 Stufen zum Tempel hinauf führt. Rechts und links begleiten bunte Balustraden aus sich windenden Schlangenkörpern den Aufstieg.

Die Mühe lohnt sich aber allein schon wegen des spektakulären Ausblicks von der Terrasse des Tempels über die Stadt Chiang Mai. Mittelpunkt der Tempelanlage ist der 20 Meter hohe Chedi. Wie eine Pagode erstrahlt der vergoldete Schrein, der eine Buddha-Reliquie beherbergen soll.

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Der Lana Tempel – Eine Oase der Ruhe

1477 ließ König Tilokkarat den Lana Tempel aus Anlass des achten buddhistischen Weltkongresses erbauen. Der eigentliche Name des Tempels „Wat Jed Yod“ bedeutet „Sieben Gipfel“ und hat seinen Ursprung in den sieben Türmen des Tempels. Als Vorbild hatte der Mahabodi-Tempel in Bodhagaya in Nordindien gedient. Dort in Bodhagaya soll Buddha einstmals seine berühmte Erleuchtung in der Krone eines Baumes erfahren haben. Die Würgefeigen auf dem Tempelgelände sollen von dem legendären Baum abstammen.

Nur wenige Besucher Thailands und Chiang Mai finden den Weg zu dieser Tempelanlage, die somit nicht von einem Touristenstrom übervölkert ist. Dadurch finden Besucher hier eine wahrhaft ruhige Oase und stille Einkehr vor.

Schon von Weitem zu sehen – Wat Chedi Luang

Fast hätte ein Erdbeben die Pagode des Wat Chedi Luang zum Einsturz gebracht. Heute ragt der imposante Chedi der Tempelanlage wieder mit 60 Metern in die Höhe. Die ursprünglichen 90 Höhenmeter waren aufgrund statischer Probleme nicht mehr sicher genug. So ist er aber immer noch ein stattliches Bauwerk, das weithin sichtbar ist und gleichzeitig das Wahrzeichen des buddhistischen Tempelbaus darstellt.

Die berühmte Smaragdbuddhafigur wurde jedoch aus Sicherheitsgründen nach dem Erdbeben nach Laos gebracht. Dafür ist heute eine Nachbildung der Statue aus schwarzer Jade zu bewundern. Das Äußere des Tempels wird von vier goldenen Buddha Statuen verziert. Jede dieser Buddha Figuren blickt in eine andere Himmelsrichtung.

Wat Chiang Man im Zentrum von Chiang Mai

Liebhaber besonders schöner Schnitzkunst, wertvoller Wandmalereien und farbenprächtiger Skulpturen zieht der Wat Chiang Man magisch an. Er ist der erste Tempel, der in Chiang Mai erbaut wurde. Der älteste Teil der Anlage ist die auffällige und reichverzierte Pagode im Mittelpunkt. Der „Chedi Chang Lom“ ruht auf einem Sockel von fünfzehn mächtigen Elefanten.

Im krassen Gegensatz dazu steht der kleine Teich, auf dem ganz idyllisch rosafarbene Lotosblüten die Atmosphäre bestimmen. In der Mitte des Teichs erhebt sich auf einen Ziegelsockel eine hölzerne Bibliothek.

Thailands Hot-Spot: Bangkok

Auch wenn der ursprüngliche Name Bangkoks „Dorf im Pflaumenhain“ bedeutet und heute liebevoll „Stadt der Engel“ genannt wird, so hat diese moderne, rasant gewachsene Metropole kaum noch etwas mit der ursprünglichen Poesie zu tun. Doch trotzdem gibt es auch in dieser riesigen Metropole zwischen Wolkenkratzern aus Stahl, Glas und Beton noch manches beschauliche Plätzchen und ein Spaziergang führt in dem weitläufigen Stadtgebiet zu manchem der mehr als 400 buddhistischen Tempelanlagen.

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Taling Chan und Wat Phra Kaeo

Viele der zahlreichen Khlongs mussten der Moderne Platz machen und doch haben sich an manchen Stellen noch die malerischen Klonghs und die schwimmenden Märkte behauptet. Einer von ihnen ist der berühmte Taling Chan im Südwesten von Bangkok. Schier unüberschaubar ist die Menge an schmalen, schaukelnden Booten mit fangfrischem Fisch und leuchtenden, frischen Früchten. Die traditionellen Garküchen bieten in diesem Areal der Stadt auch noch mit ihren verlockenden Düften den hungrigen Marktbesuchern und Touristen ihre Köstlichkeiten an.

Auf einem Spaziergang durch den alten Teil Bangkoks ist der Wat Phra Kaeo, der Tempel mit dem Smaragd Buddha nicht zu verfehlen. Besonders Pilger kommen von weither zu diesem Tempel mit dem reichverzierten Wat. Eng beieinander liegen der Wat Pho, der älteste Tempel Bangkoks der Wat Mahathat und der „Große Palast“. Sie bilden das historische Ensemble im Herzen Bangkoks.

Thailands beliebte Reiseziele: Phuket

Der Süden Thailands ist vornehmlich Domizil für Badetourismus an feinen Stränden und im kristallklaren Meer, aber auch inmitten einer unwiderstehlichen, blühenden Landschaft. Entlang der Südküste erstreckt sich über eine Fläche von 550 Quadratkilometern die größte Insel Thailands. Während das Innere der Insel von Kautschuk-, Ananas- und Bananenplantagen bestimmt ist, wiegen sich am Meer Kokospalmen entlang den malerischen Traumstränden.

Einige Bereiche sind auch noch, ähnlich wie im Norden Thailands, von dichtem Dschungel überwuchert, der vor vielen Jahren einmal die gesamte Insel bedeckt hat und nach und nach dem Land abgetrotzt worden ist. Zwischen dem Dschungeldickicht ragen vereinzelt Felsen empor, über die Wasserläufe in Kaskaden hinunterstürzen und kleine Seen, bzw. natürliche Pools bilden, in denen gerne ein erfrischendes Bad auf der Wanderung genommen werden kann.

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Phuket Stadt

Phuket Stadt ist der Inbegriff einer pulsierenden asiatischen Stadt. Dichter Verkehr herrscht allenthalben, durch den sich die berühmten Tuk-Tuks ihren Weg bahnen. Garküchen findet man an jeder Ecke. Man muss nur dem verführerischen Duft folgen. Händler bieten auf den Straßen und in winzigen Geschäften ihre Waren und Souvenirs an. Krass und wie aus einer anderen Welt wirken dagegen die prächtigen Tempelanlagen inmitten des Gedränges.

Still wird es, sobald man eine der Tempelanlagen betritt. Blumenschmuck aus Unmengen exotischer Blumen und der Duft von Räucherstäbchen lässt jeden Trubel verstummen. Buddhistische Mönche ganz in safrangelbe Gewänder gekleidet gehören ganz natürlich zum Straßenbild. Obwohl Phuket als ein touristisches Zentrum gilt, werden auch hier die jahrhundertealten Traditionen und Bräuche gepflegt und fortgeführt. Ganz romantisch geht es bei dem Lichterfest „Loy Krathong“, dem chinesischen Neujahrsfest zu.

Die große buddhistische Glaubenskraft gibt es an dem höchsten buddhistischen Feiertag, dem „Viskha Buja“ zu spüren. Mit großen Prozessionen wird der Geburt, der Erleuchtung und dem vollkommenen Verlöschen des Buddha Siddhartha Gautama und damit seinem Austritt aus dem Kreislauf der Wiedergeburt gedacht.

Der Süden von Phuket

Romantisch geht es auch am südlichsten Punkt der Insel Phuket, am Laem Prom Thep, zu. Seit Mitte der 1990er Jahre thront der Kanchanaphisek, der Leuchtturm, auf der Spitze des Felsenkaps. In seinem Inneren ist ein kleines Museum eingerichtet, das über die Geschichte der berichtet. Eine Informationstafel gibt Auskunft über die Zeiten des Sonnenaufgangs und des Sonnenuntergangs an dieser Stelle, weil die schönsten Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge an diesem Ort unterhalb des Leuchtturms zu genießen sein sollen.

Aber nicht nur die untergehende Sonne zieht Besucherströme hierher, sondern auch der Brahma-Schrein. Die Statue hat vier Gesichter, die den vier Himmelsrichtungen zugewandt sind. Gläubige Hindus legen Blumengirlanden und Holzelefanten rund um den goldenen Schrein nieder und beten für Glück, Gesundheit, Reichtum und ein langes, erfülltes Leben. Der Duft der angezündeten Räucherkerzen soll die Götter und Geister besänftigen und den Wünschen wohlwollend gegenüber stehen.