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© by Jens Sieckmann

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Meine Geburtsstadt Iserlohn liegt zwar nicht direkt an der Ruhr, aber doch in ihrer unmittelbaren Nähe. Nach mittlerweile fünfjährigem Dasein im Rheinland wollte ich wieder ein wenig "alte Heimat" spüren und im Zuge dessen auch gleich meine Eltern besuchen - mit dem Rad.

Da ich nur ein Wochenende Zeit hatte, beschloss ich, den Zug von Köln-Deutz über Schwerte nach Olsberg zu nehmen und von dort in zwei Etappen nach Hattingen oder Essen zu fahren. Olsberg war besser zu erreichen als Winterberg, in dessen Nähe sich die Ruhrquelle befindet. Zwei Radkarten vom BDR sollten mir als Orientierungshilfe dienen.

Dass die Ruhr und ihre Umgebung nicht mehr die Müllkippe der Nation ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Begrünungen und Wiederaufforstungen tragen einen Großteil zur Renaturisierung bei. Dennoch tritt der menschliche Einfluss deutlich zu Tage wie bei kaum einem anderen Gewässer in Deutschland. Flussbegradigungen, Stauseen, Kanäle, Schleusen oder Wehre sind vor allem am Unterlauf des Flusses im klassischen Ruhrgebiet allgegenwärtig. So lernt der Radfahrer die abwechslungsreiche industrielle Landschaft kennen, wo er hundert Kilometer zuvor noch im verträumten und bergigen Sauerland unterwegs war.

Im Folgenden eine Übersicht der einzelnen Tage und Etappen, die zu den jeweiligen Reisebeschreibungen führen:

TagStreckeKMø km/h
1 Olsberg - Fröndenberg 81 17,0
2 Sümmern - Hattingen 70 19,0
    151 -