|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
© by Jens Sieckmann |
21. Tag, 21.02.1999: Whitianga - AucklandAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Am Morgen um 8:30 Uhr verließen wir unser Hotel mit dem Bus. Die Umrundung der Coromandel Halbinsel [1] begann in Whitianga, verlief erst nördlich dann westlich auf engen, kurvigen und steilen Schotterstraßen Richtung Coromandel Township. Auf einem nahegelegenen Berg genossen wir die Aussicht auf die kleine Stadt [2]. Die Westseite der Halbinsel zeigte sich bei gutem Wetter von ihrer schönsten Seite. Die Berge schienen von einem grünen Teppich überzogen zu sein, die im Coromandel Forest Park lagen. Weiter an der Küste entlang erreichten wir Thames und anschließend das Dorf Miranda. Hier begann um 12:00 Uhr unsere letzte Radetappe über ca. 40 Kilometer.
Für den letzten Teil der Neuseeland-Fahrradtour hatten wir uns für ein gemütliches Tempo entschieden und nach bereits acht Kilometern kehrten wir in ein Fish & Chips Restaurant ein, das für seine Spezialitäten mehrfach ausgezeichnet wurde und wie es schien, am Sonntag den ganzen Ort Kaiaua mit Fisch zu verpflegen. Von Kaiaua hatte man einen guten Blick auf den Firth of Thames [3] und das dahinterliegende Ufer der Coromandel Halbinsel.
Die folgende Strecke mit zwei Bergen fuhren wir dann doch mit angezogenem Tempo, da unser Aufenthalt in Kaiaua länger dauerte als erwartet. Wie waren um ca. 15:00 Uhr in Kawakawa Bay, dem Zielort, angelangt, nach nun insgesamt ca. 820 Gesamtkilometern. Nach mehreren Gruppenfotos wurden die Räder aufgeladen und die letzten Kilometer mit dem Bus nach Auckland zurückgelegt. Das First Imperial Hotel, unsere Unterkunft, lag direkt in der City, nur ein Katzensprung vom Sky Tower [4] entfernt, das mit 328 Metern höchste Bauwerk in Neuseeland.
Um 18:00 Uhr trafen wir uns zu einer Stadtrundfahrt mit dem Bus. Jörg fuhr uns zum Mount Eden, einem idealen Aussichtspunkt, um ganz Auckland zu überblicken [5]. Sehr überraschend für mich war das viele Grün, das zwischen den Gebäuden wuchs und dem Betoncharakter einer Großstadt entgegenwirkte [6]. Auch einige der mehr als 60 Vulkankegeln, auf denen die Stadt erbaut wurde, waren zu erkennen. Um eventuelle Befürchtungen und Besorgnisse auszuräumen: alle sind erloschen. Im Anschluß erkundeten wir das noble Kneipen- und Restaurantviertel Parnell, die Mission Bay und die Auckland Domain, in der sich das Auckland Museum befand. Der Abend wurde mit einem Restaurantbesuch bei einem Mexikaner beschlossen. Leider stand heute Abend schon der Abschied von Günter bevor, der morgen früh, nach Ende der Reise mit Pacific Cycle Tours, die Busfahrt zur Bay of Islands im Norden der Nordinsel antrat.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||