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© by Jens Sieckmann

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16. Tag, 16.02.1999: Wanganui - Tongariro NP

Alle Bilder dieses Tages auf einen Blick.


Beschreibung: Rad- und Busetappe entlang ders Mangawhero River bis zum Tongariro NP
Strecke: Wanganui - Raehiti (Fahrrad)
Raehiti - Tongariro NP (Fahrrad)
Kilometer: 82 (Fahrrad)
Höhepunkte: Wasserfälle am Mangawhero River

In Wanganui bestiegen wir heute morgen um 8:30 Uhr gleich unsere Fahrräder, unterwegs auf dem State Highway 4 Richtung Norden [1] zum Tongariro National Park. Die komplette Strecke war ca. 120 Kilometer lang, von denen wir aber "nur" 82 bzw. 58 gefahren sind, die zudem im allgemeinen bergauf verliefen, was die heutige Tour zu einer der anstrengendsten machte: es mußten insgesamt über 800 Höhenmeter überwunden werden.

Wir fuhren zunächst flußaufwärts am Whanganui River entlang an Farmland vorbei [2], wo hunderte von Schafen grasten. Die Vormittagssonne strahlte sanft auf das helle Gras der Hügel [3].

Nach einiger Zeit verließen wir den Fluß, stießen aber weiter östlich an einen neuen, den Mangawhero River. Als wir die 58 Kilometer hinter uns gelassen hatten, erreichten wir den winzigen Ort Kakatahi. Dort ließen wir uns in einer kombinierten Gaststätte/Tankstelle, wie es sie in Neuseeland, besonders in spärlich besiedelten Gebieten, häufig gibt, nieder, um uns etwas zu erholen und zu essen. Meine Pastete schmeckte köstlich.

Für einige der Reiseteilnehmer endete die Radetappe hier, die anderen, mich eingeschlossen, wollten sich noch ein wenig weiter bis nach Raetihi die Berge hochquälen. Tatsächlich waren die zwei folgenden Berge sehr schwer zu fahren, aber wir wurden durch herrliches Wetter und schönste Natur entschädigt. Unter anderem war der Wasserfall am Mangawhero River, der sich Raukawa Falls [4] nannte, sehenswert.

Kahle Hügel

Schließlich und endlich kamen wir erschöpft und erleichtert in Raetihi an. Zur Auffrischung unser Kräfte bot sich das hübsche "Coach Caffé" an, das uns mit Köstlichkeiten versorgte. Um ca. 16:30 Uhr verließen wir Raetihi mit dem Bus Richtung Norden. Auf halber Strecke konnten wir noch eine alte Eisenbahnbrücke bestaunen [5].

Am Abend [6] erreichten wir unseren Zielort National Park. Von der Straße hatte man einen sagenhaften Blick auf den Tongariro National Park [7] und seine Hauptattraktionen, den Vulkanen Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu. Vor nicht allzu langer Zeit brach einer dieser Vulkane aus; dieses Spektakel konnten wir auf zahlreichen Fotos, die in einer Kneipe auslagen, wo wir auch zu Abend aßen, nacherleben.


15. Tag: Wellington - Wanganui 17. Tag: Tongariro National Park