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© by Jens Sieckmann |
14. Tag, 14.02.1999: Marahau - WellingtonAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Um 9:00 Uhr verließen wir Marahau mit dem Bus Richtung Nelson. Die mit Nadelbäumen bewachsenen Hügel ließen die Landschaft diesmal kanadisch erscheinen. Der nächste Stop war um 10:30 Uhr in Nelson, dessen Umgebung von vielen Deutschstämmigen bewohnt wird. Nelson ist ein Zentrum für Kunst und Kunsthandwerk; zahlreiche Glasbläser, Töpfer, Weber und Schnitzer sind hier zu finden. Als Region mit vielen Nationalparks ist Nelson ein Paradies für Wanderer, die auf bekannten Routen, wie beispielsweise dem Heaphy-Track oder dem Wangapeka-Track ihrem Hobby frönen können. Die Innenstadt bot neben der Haupteinkaufsstraße [1] eine auf einem Hügel gelegene Kirche [2], von der man einen guten Überblick über die Stadt hatte [3].
Nach einer Stunde Aufenthalt verabschiedeten wir uns von Nelson und fuhren nach Havelock. Kurz hinter Havelock auf einem Berg am Cullen View Point begann um ca. 13:15 Uhr unsere heutige Radetappe. Am Pelorus River [4] und Queen Charlotte Sound [5] radelten wir Richtung Picton. Es war eine schöne Fahrt entlang der Fjorde, aber zeitweise auch sehr hügelig. Nach einem Zwischenstop am Strand ging es dann zügig weiter bis nach Picton.
Um 15:30 Uhr erreichten wir Picton [6]. Claudia und ich ließen uns an einer Bäckerei nieder und kauften uns ein bißchen Backwerk. Der letzte Kilometer endete am Fährterminal, an dem wir in einigen Stunden die Südinsel verlassen sollten. Die Fähre, die erst kürzlich durch eine neue ersetzt wurde, hatte scheinbar noch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, denn sie lief erst eine Stunde verspätet um 19:30 Uhr aus [7]. Weitere drei Stunden mußten auf der Fähre totgeschlagen werden, bis wir dann am Ende eines im großen und ganzen (im Vergleich zu den restlichen Tagen) ereignislosen Tages unsere Hotelzimmer in Wellington beziehen konnten.
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