Strecke
Reisebericht
Eindrücke und Erfahrungen
Bilder
Sonstiges
Links
Home | Strecke | Reisebericht | Erfahrungen | Bilder | Sonstiges | Links

© by Jens Sieckmann

travelty.de

   

13. Tag, 13.02.1999: Abel Tasman National Park

Alle Bilder dieses Tages auf einen Blick.


Beschreibung: Kajak-Tour im Abel Tasman National Park
Höhepunkte: Kajak-Tour in der Tasman Bay, Abel Tasman NP

Um 8:45 Uhr traf sich die gesamte Reisegruppe einschließlich Reiseleiter am Büro des Abel Tasman Sea Kayaks, einem Bootsverleih, der geführte Kajak-Touren in der Tasman Bay veranstaltete. Denn um unser Spektrum an sportlichen Aktivitäten zu erweitern, unternahmen wir gemeinsam eine ganztägige Sea-Kayak-Tour.

Nach einigen technischen Formalitäten wie Bootbegutachtung, Sicherheitsanweisungen und Trockenübungen ging es dann nach gut einer Stunde an den Strand. Dazu wurden die Boote auf einem kleinen 2-rädigen Karren festgebunden und zum Wasser geschoben.

Bei herrlichem Sonnenschein paddelten wir in 2er-Kayaks an der wunderschönen, goldgelben Küste entlang [1]. Durch den hellgelben Sand färbte sich das vom Himmel blau gespiegelte, seichte Wasser tiefgrün. Teilweise war es so flach, daß die Paddel den Boden berührten. Claudia und ich waren binnen kurzer Zeit ein eingespieltes Kajak-Team.

Nach einem kurzen Vormittagsstop, bei dem wir Kormorane beobachten konnten, fuhren wir eine längere Zeit, bis wir zum Akersten Beach [2, 3] gelangten, wo wir eine lange Mittagspause einlegten. In jedem Boot waren Eßutensilien und Lebensmittel verstaut, die unsere beiden Guides Phil und James zu einem unvergeßlichen Lunch zubereiteten. Es gab Brottaschen (ähnlich den Dönertaschen), die jeder mit Salat, Tomaten, Dressing, Schinken, Bohnen, Käse etc. füllen konnte. Der Nachtisch bestand aus Äpfeln und Kuchen, Kaffee und Tee. Alles schmeckte hervorragend und war zur Genüge vorhanden. Natürlich blieb am Akersten Beach auch noch genug Zeit zum Baden und Muschelsammeln.

Smaragdwasser am Akerston Beach

Um 14:00 Uhr verließen wir den Strand und paddelten um eine kleine Insel herum. Der letzte Teil der Tour war noch einmal ein ganz besonderes Erlebnis, das uns erst der Rückenwind ermöglichte. Phil und James holten ein buntes Segel aus ihrem Boot, banden dies an zwei Paddel unsere Leute fest, die hinten im Kajak saßen. Die Vordermänner und -frauen hielten den vorderen Teil des Segels fest. So segelten wir Boot an Boot Richtung Heimatstrand.

Kurz nach 16:00 Uhr landeten wir wieder am Ausgangspunkt unserer Tagestour [4]. Meiner Ansicht nach (und die spiegelte das Stimmungsbild der gesamten Gruppe ganz gut wider) war diese Tour ein ganz besonderes und außergewöhnliches Erlebnis, das die 90 Dollar mit Sicherheit wert war.

Bis zum erneuten Barbecue am Abend blieb noch genug Zeit zur Erholung. Mittlerweile war ein Teil der Reisegruppe zu Hobbyastronomen avanciert. Neben dem Sternschnuppenbeobachten gehörte das Finden und Erkennen des "Kreuz des Südens" (in Rekordzeit) zu den beliebtesten Beschäftigungen.


12. Tag: Westport - Marahau 14. Tag: Marahau - Wellington