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© by Jens Sieckmann |
12. Tag, 12.02.1999: Westport - MarahauAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Um 9:00 Uhr begann der Tag sofort auf den Rädern. Ausnahmsweise war der Himmel heute bewölkt, was allerdings nicht störte, im Gegenteil, ich war froh, daß mir diesmal nicht die Sonne ins Gesicht knallte und die eben erst aufgetragene Sonnenmilch sich wieder in den Augen verflüssigte. Entlang des Buller River [1], der durch eine Schlucht floß [2], schlängelte sich die Straße in östlicher Richtung landeinwärts. Hier traten nun vermehrt Nadelwälder in den Vordergrund, die die subtropische Regenwaldvegetation nach und nach ablöste. Die ca. 50 Kilometer bis zum kleinen Ort Inangahua, wo wir Lunch zu uns nahmen, waren relativ schnell und unbeschwert geradelt. Auf der nun dreistündigen Busfahrt zu unserer Unterkunft in Marahau war noch genug Zeit, um die längste Hängebrücke Neuseelands, die Buller River Bridge [3] zu besichtigen und den Hope Saddle Observation Point zu besteigen, von dem man einen grandiosen Blick auf die majestätischen Southern Alps hatte [4].
Auch ein Einkauf im Supermarkt von Motueka, ein sehr lebendiges Städtchen (für neuseeländische Verhältnisse), ließ sich noch tätigen. Von dort waren es nur noch 20 Minuten bis nach Marahau, gelegen im Abel Tasman National Park. Die sehr schön auf einem Hügel errichteten einzelnen Chalets [5, 6] boten einen phantastischen Ausblick auf das Meer [7, 8] und stellten für mich eine der besten Unterbringungen im ganzen Urlaub dar. Um 20:00 Uhr stand ein Barbecue auf dem Programm, das wieder einmal sehr gesellig und unterhaltsam verlief, nicht zuletzt wegen des Bieres und (des rhombenförmig schmeckenden) Weines.
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