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© by Jens Sieckmann |
5. Tag, 05.02.1999: Queenstown - WanakaAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Aus dem "Cranbury Court", der Unterkunft in Queenstown, ging es um 8:30 Uhr zum "Arthurs Point", an dem damals vor 150 Jahren der Preisboxer Reece zum ersten Mal Gold fand. Das hatte sich herumgesprochen, und so kamen hunderte von gierigen Goldsuchern, um am Goldrausch teilzuhaben. Doch Reece konnte seine Verfolger immer wieder durch geschickte Finten in die Falle locken oder zu einer falschen Stelle führen, bis dann eines Tages doch das geheime Gebiet gefunden wurde.
Das alles geschah am Arrow und Shotover, der durch eine tiefe Schlucht fließt. Der Shotover [1, 2] ist heute Schauplatz von Jetboat-Rennen [3]. Jeder kann dort für 70 Dollar seinen ganz persönlichen Nervenkitzel erleben. Etwas später landeten wir in Arrowtown [4, 5], der Goldgräberstadt in Neuseeland, in der sich um 1860 viele Goldgräber ansiedelten, auch einige Chinesen, die aber abseits in einem eigenen, ärmlichen Viertel in schäbigen Hütten lebten [6]. Auch das hiesige Museum wußte neben einigen anderen geschichtlichen Anekdoten darüber zu berichten. Ca. um 11:00 Uhr begann die heutige Radtour, mal wieder bei schönstem Wetter. Reiseleiter Jörg warnte uns noch vorsichtshalber vor dem extrem steilen und hohen Berg kurz nach Arrowtown. Wir ließen uns aber nicht abschrecken und erreichten nach fünf Kilometern den Berg.
In Serpentinen verlief die Straße [7] zunächst über ca. 300 Höhenmeter zu einem Aussichtspunkt [8], von dem wir den Blick auf Queenstown [9] und die Berge genießen konnten. Doch das war erst der Anfang: nach zwei bis drei Kilometern ebener Strecke begann die Schotterpiste, die noch steiler und wesentlich schwieriger zu bezwingen war. Nach weiteren 300 bis 400 Höhenmetern war aber auch diese Anstrengung überwunden, der Gipfel erklommen. Wir konnten uns nun auf die 15 Kilometer lange Abfahrt, leider auch auf Schotteteteteter, freuen. Während der Abfahrt wurden wir von schöner Landschaft verwöhnt. Ein Bach begleitete uns plätschernd auf der rechten Seite [10]. Zeitweise fühlte man sich aber auch wie in einer Bobbahn, da links uns rechts, parallel zur Strecke, die Berge verliefen. Kurz bevor wir uns zu einem Snack an einer Gaststätte [11] niederließen, konnten wir ein paar Strauße in einem Gehege beobachten [12]. Die letzten 25 Kilometer der Radfahrt, wieder auf Asphalt, führten uns zum Lake Wanaka, an dem die Stadt Wanaka lag. Dort trafen wir uns am Abend bei unserer Unterkunft zum Barbecue.
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