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© by Jens Sieckmann |
Unterkünfte:Wir organisierten die Reise selbst, ohne Übernachtungen im Voraus zu buchen, abgesehen von der Unterkünften an unserem Start/Ziel in Wasserburg. Dies stellte sich als gut und richtig heraus, denn um diese Zeit, Mitte Juni, ließen sich selbst in den touristischsten Städtchen ohne langwierige Suche noch Quartiere finden. Die Gastgeber waren größtenteils sehr freundlich, abgesehen von einer Ausnahme. Hier hatte wir uns kurzfristig gegen das Frühstück entschieden, was der Dame wohl nicht sehr gefiel und uns die Mahlzeit trotzdem noch zum halben Preis berechnete. Im Badezimmer hing ein DIN A4-Blatt, auf dem "eine Dusche 80 Cent" stand. Entweder sollte das zum Wassersparen auffordern oder es hing versehentlich dort. Zusätzlich bezahlen mussten wir dafür nicht und hätten wir auch nicht. Die Unterkünfte waren ruhig und angenehm und kosteten zwischen 13,- und 20,- Euro pro Person im Doppelzimmer. Die großen, typisch bayerischen und österreichischen Häuser mit den verzierten Holzbalkonen boten viel Platz für Ferienwohnungen und zahlreiche Zimmer. In Unken im Tirol war die Lage auf dem Berg über der Saalach am herrlichsten. Hier genossen wir den Urlaub auf dem Bauernhof in doppeltem Sinne, da wir zum Frühstück frische Milch und selbst gemachten Joghurt aufgetischt bekamen. Für Radfahrer sind Privatunterkünfte eine lohnende Sache. Sie sind günstig, zahlreich und oft in der Natur oder am Stadtrand gelegen. Das Frühstück, die wichtigste Mahlzeit für den Radler, ist in den Kosten meistens bereits enthalten. Selbstverständlich finden sich entlang des Mozart-Radweges auch luxuriösere Herbergen, besonders in den größeren Städten, aber auch auf dem Land. Beispielsweise im Tirol und Berchtesgadener Land sind einige noble Gasthäuser zu finden, die neben der Übernachtung viele weitere Attraktionen, wie z.B. einen ausgedehnten Wellness-Bereich, bieten.
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