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© by Jens Sieckmann |
Die Mosel ist eine der beliebtesten Ausflugsziele deutscher Radwanderer, gleich hinter Donau, Weser und Elbe. Die beeindruckende Landschaft mit ihren zahlreichen, tief eingeschnittenen Tälern, in denen die Mosel sanft dahin fließt, die reiche Geschichte und Kultur, welche maßgeblich von den Römern beeinflusst wurde und heute insbesondere durch alte Ruinen und neuen Wein besticht.
So kann an jedem noch so kleinen Ort eingekehrt werden, um einen Schluck des neuen Jahrgangs zu probieren. Straußwirtschaften en masse, unzählige Ferienhäuser und Pensionen, Straßen- und Weinfeste bieten auch dem Radfahrer touristische Infrastruktur auf fast jedem Kilometer. Dass der Radweg aber offiziell schon in Frankreich beginnt, wird wohl kaum jemand wahrgenommen haben, denn die meisten befahren die (zur Hochsaison einer Radautobahn ähnelnden) Uferwege zwischen Trier und Koblenz, die aber auch zweifellos zu den schönsten zählen. Die Moselradtour verbanden meine Freundin Stéphanie und ich mit einem Besuch ihres Onkels in Metz. Ich legte mir dazu das entsprechende Bikelinebuch zu, um auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein. Da drei Tage nicht ausreichen würden, um die ganze Route zu befahren, beschlossen wir, neben einem Stadtrundgang in Metz, den Zug nach Thionville zu nehmen, um ein paar (wahrscheinlich weniger schöne Kilometer) zu sparen. In Thionville ist der "Chemin de la Moselle" da ausgeschildert. Je nachdem, wir weit wir am letzten Tag kämen, wollten wir irgendwo zwischen Bullay und Cochem den Zug nach Koblenz und zurück nach Köln nehmen. Unsere Etappeneinteilung war dann schließlich wie folgt:
Weitere Streckenbeschreibungen finden sich im Reisebericht. |
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