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© by Jens Sieckmann |
2. Tag, 26.05.2003: Müritz-NationalparkAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Für den heutigen ersten Radtag hatten wir uns eine Etappe östlich von Neustrelitz durch den östlichen Teil des Müritz-Nationalparks nach Carpin vorgenommen. Von dort durch die Felder nach Grünow, südlich über Steinmühle und Wutschendorf nach Wokuhl und Fürstensee. Der letzte Teil führte uns zurück über Klein-Trebbow nach Strelitz-Alt und Neustrelitz. Durch den Strelitzer Stadtforst verlief der Waldweg hinein in den Müritz-Nationalpark, dessen Grenzen mit der schwarzen Eule auf gelbem Grund dargestellt wurden. Die ruhige Idylle des Forstes [1] wurde durch den etwas anstrengenden Sandweg ein wenig getrügt, der das Fortkommen einige Male erschwerte. Der Wald [2], der vornehmlich aus Kiefern, aber auch Eichen, Buchen und Tannen bestand, verströmte einen angenehmen Duft. Am kleinen Forsthaus in Serrahn fuhren wir weiter bis Carpin. Die Beschilderung der Wege war auffällig gut. Einzelne Rad-, Wander- oder Rundwege waren mit Symbolen versehen. So gab es einen Vogel-, Wildschwein-, Eichhörnchen- und Tulpenweg. An einer alten Mühle in Grünow flog in nur zehn Metern Höhe ein Storch über unsere Köpfe. Wir nahmen nun den Vogelweg bis Steinmühle. Hier am Grünower See stand das Jugendwaldheim [3], ein erholsamer, schöner Ort im Wald, wo gerade eine Schulklasse ihren Ausflug verbrachte. Am See durften sie angeln, und sie stellten sich dabei gar nicht so ungeschickt an. Zumindest fingen Sie ein paar kleine Fische.
Nach dem Mittagsimbiss bogen wir ab auf den Eichhörnchenweg am Mühltenteich vorbei. Der Weg war nicht mehr als ein Trampelpfad oder besser eine Grasnarbe. Dafür war die Natur umso sehenswerter. Störche, Fischreiher und Schwäne konnten wir in der Nähe des Sees beobachten. In Goldenbaum gelangten wir wieder auf die asphaltierte Straße. Die Seen wurden immer zahlreicher: bis Wokuhl und Fürstensee zählten wir so einige Gewässer. Der Große Fürstensee [4] gehörte sicherlich zu den schönsten. Schilf, sanftes Gras und flaches, sandiges Ufer mit Steg luden zum Baden ein. Ein kleines Mädchen traute sich das unter der Aufsicht der Mutter dann auch. Nach der Hauptstraße bis Klein-Trebbow brachte uns der Radweg in die Nähe der Bahn Richtung Norden nach Strelitz-Alt. Hier beherrschte wieder statt der Seen einzelne Kiefern und sandiger Boden die Umgebung. Das Wetter hielt sich die ganze Zeit mit heiterem bis wolkigem Himmel gut. Bei angenehmen 20-25 Grad blieb nichts mehr zu wünschen übrig.
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