|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
© by Jens Sieckmann |
4. Tag, 21.04.2003: Miltenberg - AschaffenburgAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Wir verließen Miltenberg am sonnigen Ostermontag nicht ohne in der Bäckerei ein paar leckere Körnerbrötchen einzukaufen, ein paar von Stéphanies Favoriten. Hier, rund um Miltenberg, war die Campingplatzdichte besonders hoch. Nicht verwunderlich, da dieser Teil des Mains zu den schönsten zählt, wenn nicht der schönste ist. Durch die Obstgärten Kleinheubachs ging es nach Klingenberg [1], bekannt durch seine Ruine, aber vor allem durch seinen hoch geschätzten Rotwein. Als dessen Symbol stand nahe des Stadteingangs ein überdimensional großes Rotweinglas, an dem wahrscheinlich auch die trinkfestesten Mitbürger ihre Probleme mit der Leerung hätten. Da wir aber dem Wein nicht übermäßig zugetan waren, verließen wir Stadt wieder. In Wörth wechselten wir die Mainseite. Leider führte der Radweg nun entlang der Bahnschienen durch ein uninteressantes Industriegebiet abseits des Flusses. Die linksmainische Seite wäre hier eher zu empfehlen, auf der wir wieder in Obernburg wechselten. Großwallstatt, bekannt durch seinen erfolgreichen Handballverein, war die nächste Station. Auffällig waren die ansehnlichen Häuser in den Neubaugebieten. Schließlich erreichten wir am Mittag Aschaffenburg, das uns mit seinem unübersehbaren Schloss Johannisburg [2, 3] empfing. Dieses Bauwerk aus der Renaissance war die ehemalige Zweitresidenz der Kurfürsten von Mainz. Wir schlossen unser Gepäck am Hauptbahnhof ein und konnten so "unbelastet" die Stadt erkunden. Beeindruckend war vor allem die Stiftskirche [4] aus dem 12. Jahrhundert, die verschiedene Baustile wie Gotik, Romantik und Barock in sich vereinte. Einige Ecken der Altstadt etwas abseits der Geschäftsstraßen hatten einen gewissen Charme, der aber nicht dem Lohrs, Wertheims oder Miltenbergs gleichkam. Allerdings konnte das 70.000 Einwohner große Aschaffenburg mit einer lebendigen Geschichte aufwarten, die schon im 6. Jahrhundert in Zeitalter der Alemannen und Franken begann. Am frühen Nachmittag endete unser Osterkurzurlaub mit der Heimreise per Zug nach Köln. Wegen unserer Reservierung hatten wir keinerlei Probleme mit dem Transport unserer Räder im IC.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||