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© by Jens Sieckmann |
0. Tag: 23.06.2001, BonnAlle Bilder dieses Tages auf einen Blick.
Der heutige Tag war dazu auserwählt, die letzten Besorgungen für den Island-Urlaub zu tätigen. Bei mir gehörte dazu ein morgendlicher Besuch beim hiesigen Stadtfriseur, um meine Haare wieder auf ein pflegefreundliches Niveau von 12 Millimeter zu stutzen. Danach kaufte ich im Supermarkt ein wenig frisches Brot, Wurst und Müsliriegel für die ersten Tage auf Island als Schnellverpflegung ein. Um 12:00 Uhr traf ich mich mit Peter, um den "Final Release" unseres Gepäcks herauszugeben. Doch vorher mussten wir noch einen Baumarkt aufsuchen, weil wir noch kein passendes Werkzeug - einen Steckschlüssel mit einem 6 Millimeter Imbus - für die Lenkerverstellung bei Peters Mountain-Bike besaßen. Dieser war natürlich nicht vorrätig, also fuhren wir zum nächsten. Mein scharfes Adlerauge erblickte dann aber auf dem Weg einen Werkzeughandel, bei dem wir eine halbe Stunde vor Ladenschluss das gute Stück ergatterten (*schwitz*). Wieder zu Hause angekommen, wurden jeweils ein Paar Gepäcktaschen und Packsäcke mit Packbändern zusammengeschnürt, so dass sie sich leichter transportieren ließen und dann insgesamt nur drei Gepäckstücke aufzugeben waren. Nun ging es an die Fahrräder. Meines ließ sich problemlos "flugzeugtauglich" auseinander bauen, aber Peters Pedalen waren bombenfest angeschraubt, und selbst mir mit meinen herkulischen Kräften gelang es nicht, sie zu lösen. So fuhr ich zu unserem bevorzugten Fahrradhändler und bat dort um Hilfe. Daraufhin lockerte ein freundlicher Angestellter mit einem 40 Zentimeter Schraubschlüssel (!) mit einem Griff die Pedalen. Okay, ich mit meinem 15 Zentimeter Mini-Schlüssel hatte einfach zu wenig Hebelwirkung. Da Peter mit dem Auto nachgekommen war, luden wir das Rad sofort ein und preschten zum Düsseldorfer Flughafen. Auf dem Weg dorthin hielten wir bei meiner Schwester in Köln, die mir noch nachträglich mein Geburtstagsgeschenk überreichte: ein Fahrrad-Trikot mit Rückentasche. Mal wieder ein sehr nützliches Präsent, welches ich natürlich für den Urlaub verwenden wollte. Wir erreichten um 17:30 Uhr den Düsseldorfer Flughafen. Am winzigen (Late-Night-Check-In-)Terminal von LTU warteten bereits ein paar Leute, obwohl der Check-In erst um 18:00 Uhr begann. Wir holten mit einem Koffer-Kuli die Packtaschen und Fahrräder in das Gebäude, welche wir eine dreiviertel Stunde später auch schon aufgegeben hatten. Eigentlich wollte ich noch auf jeden Fall die Bikes in die Kartons verpacken, die wir gestern extra besorgt hatten. Leider hatte Peter das Klebeband in einer Packtasche verstaut, so dass wir die Kartonage nicht kleben konnten. *grmpf*. Sonst lief aber alles erfreulich schnell und reibungslos. Am Abend tranken wir unser letztes Pils (ja, ein Weizen war auch dabei) in Bonn. *schlürf*.
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