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© by Jens Sieckmann |
Reiseroute
Obwohl wir uns von vorneherein zeitlich zu ungefähr gleichen Teilen auf die beiden Gebiete Los Lagos und Patagonien konzentriert hatten, waren wir in unserer Entscheidung, wo genau wir unterwegs wären, einigermaßen frei. Nur in Patagonien fiel diese Freiheit wegen der Vorbuchung der Torres del Paine-Unterkünfte weg. Klimatisch war es günstiger im Seengebiet zu beginnen und danach im nahenden Sommer ins allgemein kältere Patagonien zu reisen. Da wir keinen Aufenthalt für die Hauptstadt Chiles eingeplant hatten, flogen wir gleich weiter nach Puerto Montt, holten den Mietwagen ab und starteten gen Norden bis nach Temuco. Hier nun begann unsere Tour im kleinen Süden, den wir nun südwärts erkundeten. Wir besuchten zunächst die östlich von Temuco gelegene Region hinter Curacautín bis kurz vor dem Vulkan Lonquimay. Nach Durchquerung des Naturreservats Laguna de Galletué besuchten wir den Nationalpark Conguillío, die Ferien- und Outdoorzentren Villarica und Pucon sowie die nahe gelegenenen Nationalparks Huerquehue und Villarica.
Direkt an den Südrand Araukaniens schloss sich die Region der Sieben Seen (Los Siete Lagos) an, eine touristisch noch relativ unbekannte Region, die wir auf schlechten Schotterstraßen erkundeten. Über Coñaripe erreichten wir die kleinen Siedlungen Neltume und Puerto Fuy, die im schönen Naturreservat Huilo Huilo lagen. Die kleine Rundfahrt weiter über Choshuenco endete dann in Panguipulli, wo wir wieder Anschluss an die Hauptverkehrswege fanden. Über Osorno steuerten wir den Nationalpark Puyehue und daraufhin den Lago Llanquihue an, wo uns besonders die kleine und sehr deutsche Stadt Frutillar gefiel. Nach einem Abstecher zum Nationalpark Vicente Perez Rosales Richtung Argentinien kehrten wir nach Puerto Montt zurück, wo der erste Teil unseres Urlaubs endete. Nach dem Flug nach Punta Arenas nahmen wir den Bus nach Puerto Natales, wo wir Station für unsere weiteren Unternehmungen bezogen. Die nächsten sechs Tage verbrachten wir im Torres del Paine-Nationalpark, wo wir auf der bekannten Wanderroute "W" von Ost nach West liefen und mit dem Boot zurück nach Puerto Natales fuhren. Ohne Ruhetag traten wir den Tagesausflug zum argentinischen Nationalpark Los Glaciares mit dem Perito Moreno-Gletscher an. Zurück in Punta Arenas bildete die Pinguinkolonie Seno Otway den Abschluss.
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