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© by Jens Sieckmann

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17. Tag, 28.11.: Torres del Paine

Strecke:Refugio Grey - Refugio Pehoe (zu Fuß), Refugio Pehoe - Refugio Pudeto (Boot), Refugio Pudeto - Parkverwaltung (Bus)
Erlebnisse:Lago Pehoe, Cuernos
Kosten:ca. 2,50 Euro (Essen)
Wetter:

Die Wetterfee lässt grüßen

Alle Bilder dieses Tages auf einen Blick.

Wir nahmen morgens um acht Abschied vom Refugio Grey und wanderten den Weg zurück Richtung Pehoe. Erst heute merkten wir, wie sehr unsere Füße gestern beansprucht worden waren. Barfuß gehen verursachte Schmerzen, aber in den Schuhen lief es sich schon viel besser.

Der Morgen war trübe, hellte sich aber bis zum Mittag etwas auf. Wir legten die Strecke im Eiltempo zurück und benötigten rund eine Stunde weniger als gestern. Am Refugio Pehoe mussten wir deshalb zur Aufrechterhaltung des Energiehaushaltes gleich ein paar Kekse futtern.

Salto Grande

Gut eine Stunde warteten wir auf den Katamaran, der uns zum anderen Ende des Lago Pehoe [1] zum Refugio Pudeto brachte. Aber zunächst herrschte Gedränge als wir alle in die warme Fähre stürmten. Sämtliche Rucksäcke wurden auf einen Haufen geschmissen, doch das Chaos hielt sich in Grenzen. Von der Umgebung bekamen wir nicht all zu viel mit. Regen, Nebel und ein paar verirrte Sonnenstrahlen wechselten sich im Minutentakt ab. Meteorologen hätten hier wahrscheinlich ihre wahre Freude.

Als wir ausstiegen, fegte uns ein kräftiger Wind um die Ohren. Wir stellten die Rucksäcke am winzigen Refugio unter und liefen zum Salto Grande [2]. Einige Male wehte uns der Sturm fast von den Füßen, obwohl nun die Sonne wieder recht frei am Himmel stand. Wir nahmen den Weg zum Mirador Cuernos, neben den Torres die bekannteste Bergformation des Parks. Unterwegs hatten wir links den Lago Nordenskjöld [3] und vor uns die Cuernos im Blick, deren markante Spitzen sich aber immer in weiße Schleier hüllten.

Im Grunde war damit unsere Torres del Paine-Tour beendet. Der Bus brachte uns zur Parkverwaltung, von wo wir eigentlich zum Campingplatz Serrano laufen wollten, wo morgen um 7:00 in der Früh unser Boot ablegen sollte. Doch wir erfuhren, dass sich der Zeltplatz noch im Bau befände und campen nicht möglich wäre. Ein freundlicher Parkangestellter telefonierte mit dem Veranstalter der Schiffstour und berichtete uns, das der Ausflug später startete und wir von hier morgen abgeholt werden könnten. So weit wo gut. Doch wo konnten wir übernachten? Auf diese Frage zeigt uns der Beamte die Wiese hinter dem Gebäude [4] und die daran angeschlossenen Sanitäranlagen. All das konnten wir kostenlos benutzen inklusive märchenhaftem Blick auf die Cuernos [5].


16. Tag: So weit die Füße tragen 18. Tag: Ein rauschender Abschied vom Park