|
|||||||||||||||||||||||
© by Jens Sieckmann |
Andalusien, das südlichste Stück Europa ist jeher Anziehungspunkt großer Touristenscharen gewesen. Sie waren auch diejenigen, die diesen Teil Spaniens zunächst mit vielen Klischees verbanden, wobei Stierkampf und Flamenco sicher eine große Rolle spielten. Aber der aufmerksame Besucher wird seine Vorstellung revidieren müssen, vorausgesetzt er quartiert sich nicht für zwei Wochen in einer Bettenburg an der Costa del Sol ein. Sherry, Oliven, Schinken, Pferdegestüte, Pueblos Blancos, Skigebiete, maurische Burgen und Paläste, christliche Kirchen, Prozessionen und Ferias sind eine wilde Mischung von Kulturgütern, Traditionen und Tourismusattraktionen, welche die Vielfältigkeit Andalusiens unterstreichen. Der Kulturinteressierte besucht die "Großen Drei" Sevilla, Granada und Córdoba, der Sonnenhungrige bleibt an der Costa de la Luz oder Costa del Sol, letztere übrigens eine der beliebtesten, wenn nicht die beliebteste, Golfregion Europas. Der Wanderer bleibt im Hinterland in der Sierra de Grazalema, den Alpujarras oder der Segura de la Sierra. Wer abfeiern will, fliegt Ende April nach Sevilla zur Feria de Abril, der Wintersportlicher fährt in der Sierra Nevada Ski. Und wir fahren mit dem Mietwagen durchs ganze Land, um möglichst viele Facetten kennen zu lernen.
|
||||||||||||||||||||||