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© by Jens Sieckmann

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12. Tag, 29.04.2004: Carmona - Sevilla

Alle Bilder dieses Tages auf einen Blick.


Beschreibung: von der römischen Vergangenheit in die Gegenwart Sevillas
Strecke: Carmona - Sevilla
Kilometer: ca. 20
Höhepunkte: -

Nach dem gestrigen Regentag strahlte heute zumindest teilweise die Sonne vom Himmel. Die römische Nekropole am westlichen Ende von Carmona, lag ganz unscheinbar hinter weißen Mauern verborgen. Wir konnten nur einen Teil der Grabanlage besichtigen, da meist Ketten die Wege versperrten. Wahrscheinlich waren wir wieder zu früh. Die einzig nennenswerte Besonderheit war die Tomba de Servilia, das große Grab eines wohlhabenden Römers, in dem die Säulenfüße noch erhalten waren.

Kirchturm in Carmona

Zurück in der Stadt betraten wir durch das Tor das befestigte Zentrum. Davor ragte der Turm der San Pedro-Kirche in den Himmel. Er ähnelte nicht zufällig der Giralda von Servilla, denn es ist eine Nachbildung. Der Platz San Fernando stellte den Mittelpunkt der Altstadt dar, von dem kleine Gassen zu allen sehenswerten Gebäuden der Stadt abzweigten. So auch zum bunten Glockenturm [1] der Santa María-Kirche und der Puerta de Córdoba [2], dem östlichen Ende der Stadt. Auf dem Weg zur Parador, einer ehemaligen Residenz Peter des I., fanden wir einen schmucken Keramikhändler [3], der Schalen, Töpfe und Vasen anbot. Ein typisches Geschäft, wie man es in Andalusien oft antrifft.

Damit war der Urlaub prinzipiell abgeschlossen und ich war froh, nicht mehr den Mietwagen durch die engen Straßen der Städte bugsieren zu müssen. Die letzten Kilometer zum Zeltplatz ganz in der Nähe des Flughafens von Sevilla, legten wir auf der Autobahn zurück. Mit gemütlichem Einkaufen, Waschen und Tanken des Fahrzeugs ging der Tag langsam vorüber.


11. Tag: Espejo - Córdoba Übersicht